Skip to content
+49 (2393) 39 29 699 mail@ewb-hillebrand.de

energiewirtschaftliche Beratung

Benjamin Hillebrand

Über mich

Die energiewirtschaftliche Beratung von großen Energieverbrauchern, wie Unternehmen des produzierenden Gewerbes und großen öffentlichen Einrichtungen, ist mein tägliches Geschäft. Dabei steht die ständige Optimierung der Energiekosten im Fokus. Um dies zu erreichen unterstütze und berate ich die Verantwortlichen für das Energiekosten-Budget bei den vielfältigen Optimierungsmöglichkeiten.

Tätigkeitsfelder

Zu meinen Tätigkeitsbereichen gehören zum Beispiel die Besondere Ausgleichsregelung gemäß § 30 ff EnFG und die Strompreiskompensation.

Besondere Ausgleichsregelung

Bei der Besonderen Ausgleichsregelung gemäß § 30 ff EnFG unterstütze ich die betroffenen Unternehmen bei der Beschaffung und Auswertung der erforderlichen Daten und Unterlagen. Anschließend erfolgt ggf. die Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfer, um die benötigte Prüfbescheinigung zu erhalten. Abschließend fließt dann alles in die fristgerechte und korrekte Antragstellung ein.

Optimierung Netzentgelte

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung gibt es auch bei den Netzentgelte für den Strom- und Erdgasbezug Möglichkeiten zur Optimierung der Kosten. Hierzu muss die individuelle energiewirtschaftliche Situation des jeweiligen Netzkunden analysiert und bewertet werden. Wird dabei ein entsprechendes Potenzial aufgedeckt, erfolgt im nächsten Schritt in Abstimmung mit dem Kunden die Umsetzung.

Strompreiskompensation

Da die Stromerzeugung in Deutschland verpflichtend am Emissionshandel teilnehmen muss, werden die Strompreise hierdurch indirekt belastet. Um abwanderungsgefährdeten Branchen entsprechend zu entlasten, können diese einen Antrag auf Strompreiskompensation stellen. Dieser muss jedes Jahr pünktlich bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) mit den entsprechenden Unterlagen eingereicht werden.

Emissionshandel - EU-ETS 1

Größere Anlagen zur Erzeugung von Strom bzw. Wärme sowie bestimmte Produktionsprozesse müssen zwingend am EU-Emissionshandel (EU-ETS 1) teilnehmen. Diese müssen jedes Jahr den Emissionsbericht nach § 5 TEHG bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) einreichen. Zudem muss im Rahmen der kostenlosen Zuteilung der Zuteilungsdatenbericht nach Art. 3 EU-AnpassungsVO übermittelt werden.

Nationaler Emissionshandel (BEHG) & EU-ETS 2

Seit 2021 unterliegen in Verkehr gebrachte Brennstoffe dem nationalen Emissionshandel (BEHG). Daher müssen Inverkehrbringer ab 2022 einen Emissionsbericht nach § 7 BEHG einreichen. Zudem wird der nationale Emissionshandel nach und nach in den EU-ETS 2 überführt.

Unternehmen, die als abwanderungsgefährdet gelten (Carbon Leakage-gefährdet), können einen Kompensationsantrag nach der BECV bei der DEHSt stellen.

Projekte

Unterstützung der Peiner Träger GmbH
bei der Antragsstellung zur Besonderen Ausgleichsregelung nach § 30 ff EnFG
und zur Strompreiskompensation

Die Kosten für die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und des Ausbaus der Offshore-Netzanbindungen werden mittels der KWKG-Umlage bzw. der Offshore-Netzumlage bundesweit auf die Stromverbraucher umgelegt. Aufgrund der in den letzten Jahren stark gestiegenen Höhe der Umlagen ergibt hieraus für stromintensive Unternehmen eine hohe finanzielle Belastung. Unter bestimmten Voraussetzungen können diese Unternehmen mit der Besonderen Ausgleichsregelung gemäß § 30 ff EnFG ihre Stromkosten deutlich reduzieren.

Die Peiner Träger GmbH ist ein deutsches Elektro-Stahlwerk und gehört zur Salzgitter-Gruppe. Namensgeber des Unternehmens ist der weltweit bekannte Peiner Träger, der dort Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde.

Der als Rohstoff eingekaufte Schrott wird in den beiden Elektro-Öfen zu Stahl verarbeitet und anschließend zu Vorformen vergossen. In den beiden Walzwerken Schwere Trägerstraße und Universalmittelträgerstraße werden diese dann zu Stahlträgern in den verschiedensten Formaten sowie Spundwänden gewalzt.

Für die Antragsstellung zur Besonderen Ausgleichsregelung und zur Strompreiskompen­sation sind die benötigten energiewirtschaftlichen sowie buchhalterischen Daten und Unterlagen zusammenzustellen. Hierzu ist es erforderlich, die Nachweise bei den jeweils zuständigen Mitarbeitern in den Fachabteilungen zu beschaffen. Anschließend werden die Unterlagen einer Prüfung und Plausibilisierung unterzogen, wobei sie direkt für eine reibungs­lose Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfer aufbereitet werden. Bei der folgenden Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer erfolgt eine umgehende Klärung der gegebenenfalls aufkommenden Fragen, um eine möglichst frühe Antragsstellung zu erreichen.

Nach Abschluss der Prüfung werden die Antragsdaten in das jeweilige elektronische Portal eingegeben. Abschließend wird zusammen mit den verantwort­lichen Mitarbeitern der ausgefüllte Antrag auf Vollständigkeit durch­gesehen, bevor dieser dann abgesendet wird.

Während der Bearbeitung liegt der Fokus stets auf einer optimierten Antragsstellung.

Unterstützung eines öffentlichen Rechenzentrums bei der Reduzierung der Netzentgelte

Große Stromverbraucher können mit ihrem Netzbetreiber eine Reduzierung der Stromnetzentgelte vereinbaren, falls bei ihnen eine besonders kontinuier­liche Netzauslastung gegeben ist (§ 19 Abs. S. 2 StromNEV). Dafür muss rechnerisch nachgewiesen werden, in wie weit durch das Stromabnahmeverhalten des Netznutzers das Stromnetz entlastet wird. Hierfür wurden für ein öffentliches Rechenzentrum mit einem Höchstleistungsrechner die erforderlichen Gespräche mit dem zuständigen Netzbetreiber geführt, entsprechende Vergleichsrechnungen erstellt und der Abschluss einer Vereinbarung zwischen dem Netznutzer und dem Netzbetreiber beglei­tet.

Unterstützung eines Chemieherstellers bei der Antragstellung auf Strompreiskompensation

Mittlere und große Stromerzeugungsanlagen sind in den europäischen Emis­sionshandel einbezogen. Seit dem Jahr 2013 erfolgt für diese Anlagen keine kostenlose Zuteilung von Emissionsberechtigungen mehr. Daher müssen die betroffenen Stromerzeuger die entsprechenden Emissionszertifikate zukau­fen, wodurch die Stromerzeugungskosten steigen und Stromverbraucher diese über höhere Strompreise bezahlen müssen. Um zu verhindern, dass besonders energieintensive Unternehmen durch die höheren Kosten zu sehr belastet werden und die Produktion daher in Länder außerhalb der Europäi­schen Union verlagert werden (Carbon Leakage), können diese Unternehmen einen Antrag auf Strompreiskompensation stellen. Der Chemiehersteller wird hier­bei von mir unterstützt. Dies umfasst die Zusammenstellung der benötigten Daten, das Erstellen der begleitenden Dokumente und das Ausfüllen des eigentlichen Antrags. Die Antragsunterlagen werden anschließend von einem Wirtschaftsprüfer auf ihre Korrektheit und ihre Konsistenz geprüft, bevor der Antrag an die Deutsche Emissionshandelsstelle zur Antragsbearbeitung ver­sandt wird.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf

KONTAKTDATEN:

Dipl.-Ing. (FH), MBA
Benjamin Hillebrand

Schützenstraße 11
59846 Sundern

+49 (2393) 39 29 699
mail@ewb-hillebrand.de

 © Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hillebrand MBA

An den Anfang scrollen